Zum Hauptinhalt springen

«Ranger Mine» in Australien hat Flüsse radioaktiv verseucht

Nur von einer einzigen Mine kann der Energiekonzern BKW mit Sicherheit sagen, dass ihr Uran im Atomkraftwerk Mühleberg Strom produziert. Das betreffende Abbaugebiet heisst «Ranger Mine».

Umweltschützer protestieren 1997 vor der «Ranger Mine». (Keystone)
Umweltschützer protestieren 1997 vor der «Ranger Mine». (Keystone)

Die «Ranger Mine» liegt im Kakadu-Park im australischen Northern Territory – dem grössten Nationalpark des Landes, ausserdem gleichzeitig Weltkultur- und Weltnaturerbe. Man habe sich für das dortige Material entschieden, weil die Mine nach modernsten Kriterien betrieben werde und einwandfrei sei, heisst es bei der BKW. Dem scheint aber nicht unbedingt so zu sein: Wie die «Far Eastern Economic Review» berichtete, waren die Menschen rund um die Mine vor sechs Jahren Wasser ausgesetzt, das die gesetzlich zulässige Uran-Konzentration um den Faktor 400 übertraf – laut der «Deutschen Welle» ist es gar immer wieder zu solchen Vorfällen gekommen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.