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Rabenvater (14): Gebisse in den Blumenbeeten

Der Willkür von streunenden Grossmüttern ausgesetzt, flüchtet sich das Grotil im Rosengarten in ein japanisches Gruppenbild.

Vielleicht veranstalten die Japaner mit den Bildern unserer hässlichen Babys gemütliche Grusel-Dia-Abende. (Illustration: Claudio Bruno)
Vielleicht veranstalten die Japaner mit den Bildern unserer hässlichen Babys gemütliche Grusel-Dia-Abende. (Illustration: Claudio Bruno)

Letzthin war ich mit dem Grotil im Rosengarten. Dort ist es mitunter gar nicht so unhyggelig, wie man als Däne sagen würde. Das Grotil war überaus aufgeweckt, betrachtete länger einen Baum, und ich fragte mich: Ist das der erste Baum, den das Grotil bewusst wahrnimmt? Hoffentlich nicht, es gäbe bessere erste Bäume. Schon kommt ein Hund des Weges, etwas arg Verzüchtetes, und ich denke: Es gäbe bessere erste Hunde. Kaum gedacht, schlendert ein Japaner herbei, und ich denke unweigerlich: Es gäbe bessere erste Japaner. Der da hat ja nicht einmal einen Fotoapparat und trägt Jeans. Könnten sich ruhig etwas östlicher kleiden, diese Rosengartenjapaner.

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