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PR-Auftrag nicht eingefädelt: Aebersold rechtfertigt sich

Der Berner SP-Gemeinderatskandidat Michael Aebersold sagt, er sei nur am Rande in den PR-Auftrag gegen einen Atomkritiker verwickelt gewesen.

BFE-Direktor Walter Steinmann habe den Lobbyistenauftrag gegen den Atomkritiker in Auftrag gegeben, sagt sein Untergebener Michael Aebersold.
BFE-Direktor Walter Steinmann habe den Lobbyistenauftrag gegen den Atomkritiker in Auftrag gegeben, sagt sein Untergebener Michael Aebersold.
Sigi Tischler, Keystone

Es ist eine bizarre Geschichte: Den Brief, den Michael Aebersold als Chef der Sektion radioaktive Abfälle im Bundesamt für Energie (BFE) am 20. September 2012 an einen Lobbyisten schickte, muss man als anonym bezeichnen. Es gibt keinen Absender und kein Begleitschreiben. Dies ist auch der Grund, weshalb er über Umwege schliesslich dort landet, wo er sicher nicht ankommen sollte: beim Atomkritiker Marcos Buser, der gerade das Thema des Briefes an den Lobbyisten war (siehe Kasten und «Bund» von gestern). Aus Stadtberner Sicht sind vor allem die Auswirkungen auf die Gemeinderatswahlen interessant, weil Aebersold Kandidat der SP für den Gemeinderat ist.

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