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Politiker wittern Manipulation im Kinderparlament

Kinder würden für den Abstimmungskampf instrumentalisiert, kritisiert die SVP.

Das Kinderparlament hat über den Gripenkauf abgestimmt (Archivbild).
Das Kinderparlament hat über den Gripenkauf abgestimmt (Archivbild).
Valérie Chételat

Am 15. Mai stimmte der Stadtberner Nachwuchs im Kinderparlament (Kipa) erstmals über eine nationale Vorlage ab: Die Minderjährigen lehnten den Gripen-Kauf mit 81 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Obwohl der Entscheid unverbindlich ist, sorgt er für rote Köpfe im Berner Stadtrat. «Es ist doch augenfällig: Die Kinder trugen die Argumente der Gripen-Gegner vor. Das hatten wir schon einmal bei den AKW-Demonstrationen», sagt Henri-Charles Beuchat (SVP). Es sei nicht von der Hand zu weisen, dass die rot-grüne Stadtregierung die Kinder für den Abstimmungskampf instrumentalisiere. «Uns fehlt die Transparenz. Wir wollen wissen, wie die Kinder zu dieser Entscheidung kamen.»

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