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Plötzlich ist Papa auch noch Künstler

Eltern, die als Künstler, Schriftsteller oder Regisseure viel arbeiten, aber kaum etwas verdienen: Solche Fälle bescheren dem Jugendamt der Stadt Bern bei der Vergabe von Kita-Gutscheinen unerwartet viel Arbeit. Stadträte fordern, dass Missbrauch bestraft wird.

Sie geben dem Jugendamt der Stadt Bern zu tun: Eltern, die sich nebenbei als Künstler, Theaterregisseure, freischaffende Journalisten oder Schriftsteller verwirklichen. Und sich für diese Arbeitspensen einen höheren Gutscheinbetrag für die externe Kinderbetreuung erhoffen. Seit Januar verteilt die Stadt Bern nämlich Betreuungsgutscheine, deren Höhe nicht mehr nur vom Einkommen, sondern auch vom Beschäftigungsgrad der Eltern abhängt. Subventionen gibt es für den Anteil des gemeinsamen elterlichen Arbeitspensums, der 100 Prozent übersteigt – sofern das Einkommen unter 155'260 Franken liegt.

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