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Planung Viererfeld: Höher, schneller, dichter

Bern hat ein neues Mammutprojekt: Im Viererfeld soll Wohnraum für 3000 Personen entstehen.

Auf dem Viererfeld soll Wohnraum für 3000 Menschen entstehen. Das Stadtparlament hat einen Vorstoss von rot-grüner Seite überwiesen. Der Rat stimmte der Motion zu.
Auf dem Viererfeld soll Wohnraum für 3000 Menschen entstehen. Das Stadtparlament hat einen Vorstoss von rot-grüner Seite überwiesen. Der Rat stimmte der Motion zu.
Stefan Anderegg
Sie wollen mehr Wohnraum und mehr Steuereinnahmen: Stadtplaner Mark Werren und Stadtpräsident Alexander Tschäppät.
Sie wollen mehr Wohnraum und mehr Steuereinnahmen: Stadtplaner Mark Werren und Stadtpräsident Alexander Tschäppät.
Adrian Moser
Das Viererfeld war auch schon Heimat der Stadtnomaden.
Das Viererfeld war auch schon Heimat der Stadtnomaden.
Franziska Scheidegger
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Er betritt den Raum als Letzter. Steif, auf nelkenrote Krücken gestützt. Dann legt er die Gehhilfen weg und holt Luft für seine grosse Vision.

Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP), kürzlich an beiden Knien operiert, präsentierte gestern die Überbauungspläne für das Viererfeld und das Mittelfeld. Auf diesen Landwirtschaftsflächen nordöstlich des Länggassquartiers will die Stadtregierung den grossen städtebaulichen Durchbruch schaffen: Wohnungen für 3000 Einwohner, ein weitläufiger Stadtpark, bis zu 50 Meter hohe Hochhäuser, Räumlichkeiten für mehrere Hundert Arbeitsplätze, allenfalls sogar eine Schwimmhalle mit olympischem 50-Meter-Becken (siehe Grafik). Der Gemeinderat verspricht sich davon eine Linderung der Wohnungsnot in Bern und Mehreinnahmen für die klamme Stadtkasse.

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