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Pingu-Porno und Mini-Pendule

Im Berner Breitenrain-Quartier steht das schweizweit grösste Spezialgeschäft für Puppenhäuser. Was nach Mädchentraum klingt, ist aber nicht für Kinder gedacht.

Sonja Bruhn und Martin Isenschmid möchten, dass ihre Puppenstuben auch als Kunst und nicht nur als Spielzeug anerkannt werden.
Sonja Bruhn und Martin Isenschmid möchten, dass ihre Puppenstuben auch als Kunst und nicht nur als Spielzeug anerkannt werden.
Valérie Chételat
Sonja Bruha und Martin Isenschmid: Alles für das Puppenhaus.
Sonja Bruha und Martin Isenschmid: Alles für das Puppenhaus.
Valérie Chételat
An Ideen mangelt es den Geschäftsinhabern nicht.
An Ideen mangelt es den Geschäftsinhabern nicht.
Valérie Chételat
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Wer Martin Isenschmid auf der Strasse begegnet, würde nie ahnen, dass der 48-jährige Berner seinen Lebensunterhalt mit Puppenstuben verdient. Als ehemaliger Judolehrer ist er ein kräftiger Kerl und scheint so gar nicht in die filigrane Welt der Puppenhäuser zu passen. Doch vor 13 Jahren hat er seinen Kimono an den Nagel gehängt und führt heute zusammen mit seiner Partnerin Sonja Bruha, die bis vor drei Jahren noch die gemeinsame Judoschule leitete, das schweizweit grösste Spezialgeschäft für Puppenhäuser. Seitdem gibt es im Berner Breitenrain-Quartier die ganze Welt in klein: vom Gebiss mit Zahnglas über Pendulen und Asterix-Comics bis zum alten Mann, der zeitungslesend auf der Toilette sitzt. Auch einen Mini-«Bund» habe er schon verkauft, sagt Isenschmid.

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