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Pillen für eine schönere Stadt

Zwei Berner Gartenpiraten haben es sich zum Ziel gemacht, die Stadt erblühen zu lassen. Nach den erfolgreichen Samen-Lehm-Bomben, den sogenannten Seedballs, kommen nun die Seedpills auf den Markt.

Seit knapp elf Monaten verkaufen Raphael Corneo (l.) und Severin Bartholdi vom Wohnzimmer aus ihre Seedballs.
Seit knapp elf Monaten verkaufen Raphael Corneo (l.) und Severin Bartholdi vom Wohnzimmer aus ihre Seedballs.
Franziska Scheidegger
Hierbei handelt es sich um kleine Kugeln aus Erde, Lehm und Saatgut. Man muss sie nicht einpflanzen, sondern kann sie ganz einfach auf ein Stück Erde werfen. Der Regen besorgt dann den Rest.
Hierbei handelt es sich um kleine Kugeln aus Erde, Lehm und Saatgut. Man muss sie nicht einpflanzen, sondern kann sie ganz einfach auf ein Stück Erde werfen. Der Regen besorgt dann den Rest.
rv
Neu können Seedpills erworben werden. Die Seedpills sind Kapseln aus Cellulose, die in den Boden gesteckt werden.
Neu können Seedpills erworben werden. Die Seedpills sind Kapseln aus Cellulose, die in den Boden gesteckt werden.
rv
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Sonnenblumen am Trottoirrand, Wildblumen in der Kreiselbegrünung oder Mohnblumen zwischen Pflastersteinen: In Bern sprossen im Frühling und Sommer mancherorts unerwartet Blumen, die in keinem Pflanzenkonzept der Stadt vorgesehen waren. Diese Anomalie haben die Stadtbernerinen und Stadtberner womöglich Severin Bartholdi und Raphael Corneo zu verdanken. Seit knapp elf Monaten stellen die zwei Berner in ihrer Wohnzimmermanufaktur Seedballs her und verkaufen sie via Onlineshop. Bei den Seedballs handelt es sich um kleine Kugeln aus Erde, Lehm und Saatgut. Man braucht sie nicht einzupflanzen – einmal auf einem Stück Erde platziert, spriessen sie von ganz alleine.

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