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Ostermundigen hebt Klassen auf

Die Gemeinde Ostermundigen stellt das neue Integrationskonzept an Schulen vor.

«Die Schule Ostermundigen wird noch integrativer als bisher.» Dies schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Will heissen: Schulkinder mit sprachlichen, kulturellen, kognitiven oder sozialen Problemen sowie Kinder mit besonderen Begabungen sollen – «wenn immer möglich und sinnvoll» – in ordentliche Klassen integriert werden.

Der Gemeinderat hat daher beschlossen, ab dem Schuljahr 2010/11 nur noch zwei Klassen zur besonderen Förderung (ehemals Kleinklassen) zu führen, vier werden aufgehoben. Die zwei Sonderklassen, die bestehen bleiben, arbeiten eng mit den Regelklassen zusammen.

Auch die zwei Klassen für Fremdsprachige gibt es bald nicht mehr. Kindern, die kein Deutsch sprechen, wird ein Intensivkurs angeboten. Das Integrationskonzept sieht zudem vor, dass der Spezialunterricht wie Logopädie und Psychomotorik mehrheitlich innerhalb der Regelklasse stattfinden soll.

Des Weiteren fordert der Gemeinderat, Schüler «mit einer ausserordentlichen intellektuellen Begabung» zu fördern. Auch diese Förderung findet im Rahmen des normalen Unterrichts statt. Voraussetzung, um an diesem Programm teilnehmen zu dürfen, ist ein IQ von 130. (pd)

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