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Ostermarsch fordert Solidarität mit Flüchtlingen

Etwa 450 Personen haben sich am Montag in Bern am traditionellen Ostermarsch beteiligt. Sie riefen unter anderem dazu auf, Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht zu zeigen. Zudem müssten die Schweizer Waffenexporte gestoppt werden.

Hunderte Friedensaktivisten haben am Ostermontag in Bern am traditionellen Ostermarsch teilgenommen.
Hunderte Friedensaktivisten haben am Ostermontag in Bern am traditionellen Ostermarsch teilgenommen.
Lukas Lehmann, Keystone
Sie riefen unter anderem dazu auf, Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht zu zeigen. Zudem müssten die Schweizer Waffenexporte gestoppt werden.
Sie riefen unter anderem dazu auf, Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht zu zeigen. Zudem müssten die Schweizer Waffenexporte gestoppt werden.
Lukas Lehmann, Keystone
Der Berner Ostermarsch wird von zahlreichen Organisationen und von Kirchen unterstützt.
Der Berner Ostermarsch wird von zahlreichen Organisationen und von Kirchen unterstützt.
Lukas Lehmann, Keystone
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Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto «Frieden schafft Raum - dem Frieden Raum schaffen». Nur staatenübergreifende Regelungen könnten den Frieden sichern, schreiben die Veranstalter in ihrer Mitteilung. Deshalb müsse man das Völkerrecht stärken.

Weltweit befinden sich 51 Millionen Menschen auf der Flucht, wie die Veranstalter des Ostermarsches festhalten. Viele fliehen demnach vor Gewalt und Kriegen, die von politischen Machtinteressen und Profitgier angeheizt werden.

Auch die Schweiz sei daran beteiligt, «Grenzen zu schliessen und durch Waffenexporte Milliardengewinne zu erzielen». Doch anstatt den Krieg zu planen, «müssen wir den Frieden vorbereiten», schreiben die Veranstalter.

Der Aare entlang

Die Kundgebungsteilnehmer hatten sich um 13 Uhr am Zeltplatz Eichholz versammelt. Sie spazierten dann der Aare entlang in Richtung Innenstadt. Unterwegs schlossen sich dem Zug weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.

Die Schlusskundgebung fand auf dem Münsterplatz statt, wo Referate gehalten wurden. Verschiedene Organisationen hatten zudem Stände aufgebaut, um über ihre Anliegen zu informieren.

Der Berner Ostermarsch wird von zahlreichen Organisationen und von Kirchen unterstützt. Dazu gehören etwa die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) oder die Erklärung von Bern. Der Ostermarsch in Bern fand erstmals 2003 statt, damals als Protest-Aktion gegen die US-Invasion im Irak.

SDA/gbl

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