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Olibet zur Integration: «Wir haben Erwartungen»

Ausländer sollen nicht nur gefördert, sondern auch gefordert werden. In Bern leben Migranten aus 160 Ländern. Sie können nicht damit rechnen, dass sie die Informationen aus der Stadtverwaltung in ihrer Muttersprache erhalten.

Gemeinderätin Olibet unterstützt die vorgesehenen Integrationsbemühungen. (Valérie Chételat)
Gemeinderätin Olibet unterstützt die vorgesehenen Integrationsbemühungen. (Valérie Chételat)

Gemeinderätin Edith Olibet (SP) hat gestern die im neuen Integrationsgesetz vorgesehenen Integrationsvereinbarungen begrüsst. Diese sehen bei Bedarf eine Verpflichtung zum Besuch von Deutschkursen vor. «Wir wollen auch Erwartungen formulieren», so Olibet. Für mangelnde Sprachkenntnisse der Eltern müssten letztlich nämlich die Kinder die Zeche bezahlen. «Wenn Kinder im Kindergarten die Sprache nicht beherrschen, starten sie mit einem grossen Handicap.» Die Chancen auf eine gute Ausbildung würden dadurch «markant kleiner».

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