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Oberfeld an Ärzte-Pensionskasse verkauft

Der Stadtberner Gemeinderat verkauft das Bauland im Oberfeld an die Ärzte-Pensionskasse VSAO. Die Wohnbaugenossenschaft Oberfeld, die auf Teilen des Areals eine autofreie Siedlung realisieren wollte, kommt nicht zum Zug.

Der Gemeinderat folgt damit der Empfehlung der Betriebskommission des Stadtberner Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik, die sich vergangene Woche gegen einen Verkauf eines Teils des ehemaligen Schiessplatzes an die Wohnbaugenossenschaft Oberfeld (WBGO) ausgesprochen hat.

Im Gegensatz zur WBGO, die eine autofreie Siedlung auf Teilen des Areals plante, zeige sich die VSAO bereit, das Areal als Ganzes zu kaufen, wie es in einer Medienmitteilung der Stadt heisst. Ein rascher Verkauf und Baubeginn könne somit sichergestellt werden.

Bei seinem Entscheid habe der Gemeinderat zudem finanz- und wirtschaftspolitische Faktoren berücksichtigt. Mit Blick auf die sich verschlechternde Wirtschaftslage sei es dem Gemeinderat zur Stützung der Konjunktur ein grosses Anliegen, Impulse für grössere Bauvorhaben in der Region Bern zu setzen.

Ein Viertel des Nettoverkaufserlöses fliesst gemäss Stadt in einen Spezialprojektfonds und diene dort der Unterstützung ökologischer und nachhaltiger Wohnbauprojekte.

Hoffnung auf Einigung

Die Stadt hofft, dass sich VSAO und Wohnbaugenossenschaft allenfalls in weiteren Verhandlungen noch zu einer gemeinsamen Überbauung finden werden.

Komme es nicht zu einer Einigung, werde die Stadt prüfen, ob auf Stadtgebiet ein anderes, für autofreies Wohnen geeignetes Gelände verfügbar ist.

Enttäuschung beim Grünen Bündnis

Das Grüne Bündnis zeigte sich in einer Mitteilung vom Mittwoch enttäuscht über den Entscheid des Gemeinderates. Die Partei hofft, dass die Verhandlungen zwischen dem VSAO und der Wohnbaugenossenschaft doch noch zu einer einvernehmlichen Lösung führen.

sda/ pd/bs

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