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Oberbottiger Prügel-Crew geniesst viel Sympathie im Quartier

Im Westen von Bern löst der Angriff auf das besetzte Haus wenig Bestürzung aus. Reto Nause glaubt nicht an einen Zusammenhang mit der Zone für experimentelles Wohnen.

Das Haus an der Matzenriedstrasse war vielen ein Dorn im Auge. «Auf dem Land toleriert man keine alternative Lebensformen», sagt Ursula Begert, BDP-Politikerin, die selbst in Oberbottigen lebt.
Das Haus an der Matzenriedstrasse war vielen ein Dorn im Auge. «Auf dem Land toleriert man keine alternative Lebensformen», sagt Ursula Begert, BDP-Politikerin, die selbst in Oberbottigen lebt.

Sie kamen am Sonntagabend, kurz nach dem Eindunkeln: junge Männer, vermummt und mit Schlagstöcken bewaffnet. Einer trug einen Pullover einer neonazistischen Gruppierung. Ihr Ziel: die Besetzerinnen und Besetzer, die am letzten Donnerstag eine Liegenschaft an der Matzenriedstrasse okkupiert hatten, aus dem Haus zu prügeln. Es war ein Überfall mit Ankündigung. Bereits am Tage der Besetzung erhielten die Okkupanten Besuch von einer Gruppe junger Männer, die Drohungen aussprachen und die Besetzer zum Verlassen des Gebäudes aufforderten.

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