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Nur noch mässige Hochwassergefahr an Aare

Das Bundesamt für Umwelt stuft die Hochwassergefahr entlang dem Thunersee und der Aare bis Laupen von der Stufe 3 auf 2 hinab. Für eine Entwarnung sei es aber noch zu früh.

Die Lage an der Aare in der Stadt Bern bleibt auch am Dienstagmorgen angespannt.
Die Lage an der Aare in der Stadt Bern bleibt auch am Dienstagmorgen angespannt.
Benedikt Sartorius
Die Feuerwehr hat kritische Stellen während der Nacht regelmässig geprüft. Die Bewohner entlang der Aare sollten ihrerseits die Keller wegen allfälligen Grundwassers kontrollieren.
Die Feuerwehr hat kritische Stellen während der Nacht regelmässig geprüft. Die Bewohner entlang der Aare sollten ihrerseits die Keller wegen allfälligen Grundwassers kontrollieren.
Benedikt Sartorius
on-pictures.ch/M. Buffolino, Leserreporter
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Während im Oberland die Pegel der Bäche und Flüsse schon im Verlauf des Montagnachmittags ihren Höchststand erreicht hatten und danach rasch und stark sanken, erfolgte dies in der Aare bei Bern mit etlichen Stunden Verzögerung.

An der Messstelle Bern-Schönau begann der Pegel am Dienstag um etwa fünf Uhr morgens bei maximal 420 Kubikmetern Wasser pro Sekunde zu sinken, wie auf der entsprechenden Internetseite des Kantons Bern ersichtlich ist. Die Berner Berufsfeuerwehr meldete am Dienstagmittag, ihr seien keine Schäden bekannt. Im Mattequartier mussten aber Pumpen eingesetzt werden. Grund war eindringendes Grundwasser in einer Liegenschaft und im Schulhaus des Quartiers, wie das Feuerwehrkommando der Stadt Bern mitteilte.

Für eine Entwarnung sei aber es definitiv zu früh, teilt die Berufsfeuerwehr am Dienstag kurz vor Mittag mit. Dies deshalb, weil der Brienzer- und Thunersee immer noch über hohe Pegelstände verfügen, weshalb in den nächsten 24 Stunden mit der gleichen Wasserstand gerechnet werden müsse. Derzeit liege die Wassermenge bei 400 Kubikmetern pro Sekunde.

Uferwege am Mittwoch wieder offen

Vereinzelt sei das Wasser auf die Uferwege übergeschwappt. Die Wege seien zwischen Schwellenmätteli und Stauwehr Engelhalde bis auf weiteres gesperrt, heisst es weiter. Sie werden erst nach einer Kontrolle durch das städtische Tiefbauamt wieder freigegeben. Das dürfte voraussichtlich am Mittwoch der Fall sein.

Die Berufsfeuerwehr führt an den kritischen Stellen weiterhin regelmässig Kontrollen durch. Ausserdem ist ein Kranwagen im Einsatz, der in der Matte vereinzelte Bäume und grosse Äste entferne, die den Abfluss des Wassers bei den Schwellen behindern.

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