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Nur noch ein Störchli im Berner Nest

Das schlechte Wetter macht den Storchenküken im Breitenrain auch in diesem Jahr zu schaffen.

Im Nest ist noch ein Küken zu sehen.
Im Nest ist noch ein Küken zu sehen.
zvg / berner-storch.ch

Vermutlich lebt nur noch eines der vier kleinen Storchenküken im Berner Horst. Das nasse Wetter hat ihnen zugesetzt. Allerdings sei die Überlebenschance eines einzigen Küken nun grösser als von vier Nestlingen, wie Peter Enggist von Storch Schweiz sagt. Er beobachtet die Berner Storchenfamilie regelmässig. Schon im Februar hatte das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) eine Webcam montiert. Das Nest war damals noch leer. Enggist vermutete aber bereits, dass die Störche zurückkehren würden. «Störche sind nesttreu.»

Das überlebende Störchlein ist nun etwa zwei Wochen alt. Ein Elternteil sitzt permanent auf dem Nest, um es vor Regen und Kälte zu schützen, während der andere Nahrung sucht. Die Eltern wechseln sich mit Hudern, wie die Brutpflege heisst, ab. Denn das Küken hat noch keine Federn, und sein Flaum wärmt es nicht. Erst in der fünften Woche wachsen diese. Dann steigt auch seine Überlebenschance. Je grösser allerdings das Küken wird, desto schwieriger wird es für die erwachsenen Störche, es bei Regenwetter genügend zu schützen und zu wärmen.

Schon am Montagnachmittag soll das Wetter zum Glück besser werden, wie Nicola Möckli von Meteonews sagt. Ab Mittwoch prognostiziert er drei schöne, beinahe sommerliche Tage. Am Freitag steigen die Temperaturen gar auf 23 Grad. Am Wochenende komme allerdings eine unsichere Wetterlage auf Bern zu. Eine längerfristige Prognose lasse sich im Moment nicht machen.

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