Zum Hauptinhalt springen

Noch ist es eine Gerümpelkammer

Im Oktober öffnet das Medizinmuseum Bern seine Tore. Direktor Hubert Steinke will einen «Raum der kritischen Auseinandersetzung» schaffen.

Der Respirator der Marke Engström kam um 1960 zum Einsatz. Das Kleid ist die Sonntagstracht einer Lindenhof-Schwester (ab 1963).
Der Respirator der Marke Engström kam um 1960 zum Einsatz. Das Kleid ist die Sonntagstracht einer Lindenhof-Schwester (ab 1963).
Adrian Moser
Dem Bereich Pflege will das Medizinmuseum besondere Aufmerksamkeit schenken. Im Bild sind ein Absauggerät (um 1980), mit Sand gefüllte Bettflaschen sowie ein Toilettenstuhl (um 1920) zu sehen.
Dem Bereich Pflege will das Medizinmuseum besondere Aufmerksamkeit schenken. Im Bild sind ein Absauggerät (um 1980), mit Sand gefüllte Bettflaschen sowie ein Toilettenstuhl (um 1920) zu sehen.
Adrian Moser
Die «Eiserne Lunge» (1957) simulierte die Lungenfunktion: Polio-Kranke konnten dadurch wieder atmen.
Die «Eiserne Lunge» (1957) simulierte die Lungenfunktion: Polio-Kranke konnten dadurch wieder atmen.
Adrian Moser
1 / 6

Noch sieht es nach einer grossräumigen Gerümpelkammer für seltsame Werkzeuge und Geräte aus. Bis im Oktober diesen Jahres wird sich das ändern: An der Murtenstrasse zwischen Inselspital und Güterbahnhof entsteht derzeit das Medizinmuseum Bern. Der genaue Eröffnungstermin ist noch nicht bekannt. Die Grundlage der Ausstellung bilden die museale Sammlung der Inselspital-Stiftung sowie die medizinhistorische Objektsammlung des Institutes für Medizingeschichte der Universität Bern (IMG).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.