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Neustadtlab: Alternativen fehlen

Das Neustadtlab auf der Schützenmatte kämpft um seine Existenz. Gastronomen wünschten sich mehr Vorbereitungszeit für das Projekt.

Bühne, Bars und Blumen: Die Schützenmatte präsentierte sich letztes Jahr bunt.
Bühne, Bars und Blumen: Die Schützenmatte präsentierte sich letztes Jahr bunt.
Franziska Rothenbühler
Die Parkplätze wurden für zwei Monate aufgehoben ...
Die Parkplätze wurden für zwei Monate aufgehoben ...
Franziska Rothenbühler
Die Stadt Bern zögert, Gelder für das nächste Neustadtlab auf der Schützenmatte zu sprechen.
Die Stadt Bern zögert, Gelder für das nächste Neustadtlab auf der Schützenmatte zu sprechen.
Franziska Rothenbühler
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Während die früheren Betreiber der Zwischennutzung Neustadtlab auf der Schützenmatte mit der Stadt um einen Projektbeitrag verhandeln, stellt sich die Frage: Was wären eigentlich die Alternativen? In der Berner Beizen-Szene scheinen diese rar gesät. Für viele potenzielle Schützenmatte-Wirte ist die Planungszeit zu kurz – bereits im August soll das Neustadtlab starten.

Erfahrene Pop-up-Gastronomen wären die Wirte des Serini im Eichholz. In den Jahren 2013 und 2014 führten sie auf dem Areal der ehemaligen Serini-Garage in der Lorraine eine Bar als Zwischennutzung. «Wir würden sehr gern etwas auf der Schützenmatte machen, es ist ein sehr spannender Ort», sagt Serini-Gastronom Bruno Bucher. Aber: «Wir haben keine Zeit.» Sie seien mit dem Betrieb des Camping-Restaurants Eichholz ausgelastet. «Vielleicht würden wir mithelfen, wenn uns jemand für ein kleineres Projekt anfragen würde.»

Die Café Bar Sattler hat eigentlich den Zuschlag für die Zwischennutzung am Egelsee bekommen, die wegen Einsprachen aber nicht zustande kommt. Wäre die Schütz also eine Alternative für den Sommer? «Wir haben nichts geplant», sagt Siliva Peter, stellvertretende Sattler-Geschäftsführerin, auf Anfrage. «Und wir hätten auch keine Kapazitäten dafür.»

Kurzfristig etwas auf die Beine stellen: Das ist die Kompetenz von Catering-Firmen. Doch auch hier sind keine Pläne auszumachen: «Im Sommer sind wir jeweils voll ausgelastet, da hätten wir gar keine Möglichkeiten dafür», sagt etwa Stefan Oppliger von den Eventmakers. Adrian Iten, einerseits Betreiber des Adrianos in der Altstadt, andrerseits Vorstand der Bar- und Club-Kommission (Buck), hat ebenfalls keine Ambitionen: «Wir haben schlicht keine Zeit.» Auch aus der Bar- und Club-Kommission habe er nichts gehört. «Eigentlich sollte man die Reitschule mit der Sache nicht allein lassen», sagt Iten. «Aber wir können nicht auf allen Hochzeiten tanzen.»

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