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Neues Hostel im alten Zieglerspital

Das geplante Hostel im Berner Zieglerspital ist seit einem Monat in Betrieb. Die Leiter ziehen bereits eine positive Zwischenbilanz.

Die Anlage des ehemaligen Spitals wird momentan zwischengenutzt.
Die Anlage des ehemaligen Spitals wird momentan zwischengenutzt.
Valerie Chetelat

Die Zwischennutzung des ehemaligen Zieglerspitals entwickelt sich weiter. Im früheren Personalhaus ist jetzt das Hostel 77 mit 116 Betten zu finden. Seit der Eröffnung am 16. September habe man schon «zahlreiche Gäste aus aller Welt willkommen geheissen», wie in einer Pressemitteilung steht. Seit der Einstellung des Betriebs im Sommer 2015 erfüllt die Anlage des alten Spitals verschiedene Übergangsaufgaben, unter anderem diejenige eines Bundesasylzentrums. Voraussichtlich 2023 soll eine permanente, neue Nutzung dafür eingeführt werden.

Städtische Finanzierung und Crowdfunding

Das Hostel wird von den ehemaligen Leitern der Jugendherberge im Marzili betrieben. «Wir sind eine Gruppe von fünf Arbeitskollegen, die ein eigenes Projekt lancieren wollte», sagt Mitbegründer Daniel Fahrni. Bei der Suche nach einem passenden Objekt sei man schon im Herbst 2016 auf die Immobilien Stadt Bern (ISB) zugegangen. Offenbar fand der damalige zuständige Gemeinderat Alexandre Schmidt persönlich an der Idee gefallen. «Die Stadt ist uns sehr entgegengekommen, sie suchten nämlich Zwischennutzer für die Spitalanlage», sagt Fahrni. Das Personalgebäude habe sich für Hotellerienutzung sehr geeignet. «An der Infrastruktur musste nicht viel geändert werden.» Die Leiter haben lobende Worte für die Unterstützung der Stadt. Finanzielle Mittel hat die Gruppe mithilfe von Privatdarlehen und Crowdfunding gesammelt.

Auslöser sei die Erkenntnis gewesen, dass es in der Stadt Bern an preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten fehle. «Besonders für Schulgruppen und Familien ist das Angebot klein», sagt Fahrni. Man habe mit dem Hostel einen Beitrag an die Heimat leisten wollen. «Wir alle sind Berner oder Wahlberner und wollten so eine Bereicherung für die Stadt schaffen.»

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