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Neuer Name für Sprachheilschule

Die kantonale Sprachheilschule in Münchenbuchsee heisst neu Pädagogisches Zentrum für Hören und Sprache. Mit dem Namenswechsel präsentiert das Zentrum eine neue Strategie und ein erweitertes Dienstleistungsangebot.

Neuer Name und neue Struktur: Die kantonale Sprachheilschule in Münchenbuchsee.
Neuer Name und neue Struktur: Die kantonale Sprachheilschule in Münchenbuchsee.
Daniel Fuchs

Die Strategie zielt darauf ab, Hör- und Sprachbeeinträchtigungen bei Schülern so früh wie möglich zu erkennen, wie die bernische Gesundheits- und Fürsorgedirektion mitteilte. Das Zentrum fördert mit seinen Angeboten die betroffenen Kinder und unterstützt deren Umfeld.

Neben der dezentralen Früherkennung gehören die stationäre Schulung in Münchenbuchsee sowie die berufliche Eingliederung zu den Grundpfeilern der neuen Strategie.

«Im Zentrum stehen die Regelsysteme», sagte der kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud laut Redetext vor den Medien in Münchenbuchsee. Kinder mit einer Sprachbeeinträchtigung und einer Hörbehinderung sollten wenn immer möglich die Volksschule besuchen. Erst wenn in diesem Rahmen die Unterstützung nicht ausreichend gewährleistet sei, erfolge der Eintritt in die Spezialschule.

Der vor 50 Jahren gegründete Audiopädagogische Dienst des Zentrums sei der Schlüssel zur integrativen Förderung. Dessen Angebote sehen vor, dass spezialisierte Pädagogen zu den Kindern oder Jugendlichen nach Hause, in die Regelschule oder in die Ausbildungsstätte fahren. Sie betreuen die Betroffenen sowie deren Eltern vor Ort.

Das Pädagogische Zentrum für Hören und Sprache wurde 1822 als «Taubstummenanstalt für Knaben» gegründet. Das Schul- und Dienstleistungszentrum mit Internat betreut heute rund 400 Kinder und Jugendliche mit Sprach-, Sprech-, Wahrnehmungs- und Hörbeeinträchtigungen.

(SDA)

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