Neue Töne im Progr

Die Kulturmanagerin Silvia Hofer wird neue Geschäftsleiterin des Progr.

Nein, der Progr wird nicht total umgebaut. Er erhält bloss eine neue Geschäftsleiterin.

Nein, der Progr wird nicht total umgebaut. Er erhält bloss eine neue Geschäftsleiterin. Bild: Valérie Chételat (Archiv)

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Der Progr hat eine neue Geschäftsleiterin. Am 1. November tritt die 40-jährige Kulturmanagerin Silvia Hofer die Nachfolge von Franziska Burkhard an. Hofer sei in der Berner Kulturszene bestens vernetzt, schreibt der Progr in seiner Mitteilung. Die Google-Suche gibt allerdings erstaunlich wenig her.

Sie sei in Hinterkappelen aufgewachsen und habe lange in Bern gelebt, sagt Hofer auf Anfrage von sich selbst. Während ihres Nachdiplomstudiums Kulturmanagement habe sie sich intensiv mit der Berner Dampfzentrale auseinandergesetzt.

Seit 12 Jahren lebt und arbeitet Hofer allerdings in Zürich. Sie war Vorstandsmitglied der Roten Fabrik, gründete ein kleines Jazzfestival – Hofer ist ausgebildete Jazzsaxofonistin und unterrichtet das Instrument lange Zeit auch. Zurzeit betreut sie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) die Alumni-Organisation. Die Geschäftsleitung im Progr ist somit zumindest eine teilweise Rückkehr nach Bern. Hofer wird aber weiterhin mit ihrer Familie in Zürich wohnen.

Und was will Hofer dem Progr aus Zürich bringen? «Offenheit», sagt sie. Damit wolle sie aber nicht sagen, dass die Zürcher offener seien als die Berner: «In Zürich entsteht sehr viel in kurzer Zeit.» Das liege aber vor allem daran, dass Zürich grösser sei als Bern und dass mehr Geld vorhanden sei. Den Progr möchte Hofer denn auch nicht verändern. «Er ist ein Traumort», sagt sie. Der Progr sei ein Paradebeispiel dafür, wie ein Künstlerhaus funktionieren sollte. Daher wolle sie sich eher dafür einsetzen, dass er so bleibe, wie er sei. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.07.2018, 12:03 Uhr

Silvia Hofer (Bild: zvg)

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