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Gewittersturm als neue Attraktion im Tierpark-Riff

Im Dählhölzli leben deutlich mehr Tiere als noch vor vier Jahren. Einen Boom gab es im Aquarium.

Im vergangenen Jahr wurden 261 Tiere im Tierpark betreut.
Im vergangenen Jahr wurden 261 Tiere im Tierpark betreut.
Adrian Moser

Plötzlich zieht am grössten Korallenriff der Schweiz ein künstliches Gewitter auf. Es blitzt und donnert im Tierpark-Aquarium. Die unzähligen Tropenfische scheint dies kaum zu stören – im Gegenteil.

«Für die Fische ist dies eine willkommene Abwechslung», sagt Tierparkdirektor Bernd Schildger, der am Mittwoch die neue, vom Dählhölzli selbst entwickelte Show präsentierte. Tierpark-Besucher können das künstliche Gewitter über dem Korallenriff ab sofort täglich um 10.15 Uhr und 14.30 Uhr beobachten.

Mehr Tiere im Dählhölzli

«Mehr Platz für weniger Tiere», lautet das Motto des Tierpark Bern. Wie aus dem am Mittwoch erstmals publizierten Geschäftsbericht hervorgeht, werden aber rund 70 Tierarten mehr als noch vor vier Jahren im Dählhölzli betreut. Der Tier-Boom ist laut den Verantwortlichen auf das neue Korallenriff im Tierpark zurückzuführen, wo über 100 Fisch- und Pflanzenarten leben.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Besucherzahlen 2015 leicht unter dem Vorjahr lagen. Beim Bärenpark ist ein grosser Einbruch zu verzeichnen, der auf die mehrwöchige Abwesenheit der Bären zurückgeht. Wegen Bauarbeiten an der Anlage verbrachten die Tiere «Sommerferien» im Juraparc in Vallorbe.

Insgesamt blickt der Tierpark aufgrund der Geschäftszahlen des vergangenen Jahres «zurückhaltend optimistisch» in die Zukunft. Dank Sparanstrengungen steht die finanzielle Zukunft gemäss den Tierparkverantwortlichen nun auf einem «soliden Fundament», sagte der zuständige Gemeinderat Reto Nause.

Der Tierpark präsentierte am Mittwoch erstmals einen Geschäftsbericht, weil das Volk 2014 beschloss, dass der Tierpark mit dem neuen Reglement eine separate Rechnung ausweisen muss.

SDA/msl

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