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Neue Ko-Präsidentin will die Berner SP besser verkaufen

In den letzten acht Jahren hat die Stadtberner SP eine Erosion der Wähleranteile erlebt: Von 34,1 Prozent ist sie auf 24,4 eingebrochen. Wie wollen Sie die Talfahrt stoppen?

Sie meinen die Grünliberalen. Gerade für Wähler Ihrer Generation sind diese offenbar attraktiv.

Der Stadtberner SP hängt aber noch immer der Mief der Gewerkschaftspartei an. Wären Sie da nicht die richtige Person, um die Partei in Richtung Mitte zu öffnen?

Picken wir ein heisses SP-Eisen heraus: Videoüberwachung. Die SP Stadt Bern wehrt sich ja vehement dagegen – wie stehen Sie dazu?

Als vor einer Woche ein runder Tisch Videoüberwachung zwischen Stade de Suisse und Bahnhof Wankdorf forderte, winkte die SP mal wieder ab – das tönte ziemlich nach «a priori» . . .

Wo sind die städtischen Brennpunkte in den nächsten Jahren?

Und welche Akzente wollen Sie sonst als Ko-Präsidentin setzen?

Ein anderes Thema, das Sie bald beschäftigt: Gemeinderats-Nachfolge. Die SP hat eine angeschlagene Gemeinderätin und einen Stapi, der eigentlich nach zwei Legislaturen aufhören will. Bis jetzt drängen sich aber keine Köpfe auf.

Und Ihre politischen Ambitionen?