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Natur-Umwelt-Ausstellung 2019 im Kanton Bern geplant

«Grün 19»: Unter diesem Namen soll 2019 im Kanton Bern eine national und international ausgerichtete Ausstellung zu Natur, Ökologie und Nachhaltigkeit stattfinden.

Eine Ausstellung zur Natur und Umwelt stösst auf Anklang: Gegen 40 Parteien machen den Trägerverein aus.
Eine Ausstellung zur Natur und Umwelt stösst auf Anklang: Gegen 40 Parteien machen den Trägerverein aus.
Adrian Moser

Die Schweiz erhält Messen-Zuwachs. Die «Grün 19», eine Natur- und Umwelt-Ausstellung, soll 2019 im Kanton Bern stattfinden. Eine Studie hat die Machbarkeit bejaht, doch ist die Finanzierung noch nicht gesichert.Eine Studie hat die Machbarkeit bejaht, doch ist die Finanzierung noch nicht gesichert.

Wegen der offenen Finanzierung hat der Trägerverein des Anlasses den ursprünglich für 2018 vorgesehene Grossanlass um ein Jahr auf 2019 verschoben. Das gab Vereinspräsident Urs Berger, Präsident der Mobiliar-Versicherung und des Schweizerischen Versicherungsverbands, am Freitag in Bern vor den Medien bekannt.

Die Vereinsvizepräsident, SVP-Nationalrat Albert Rösti, sagte, die Vereinsversammlung habe am Freitagmorgen einstimmt Ja gesagt zur Ausarbeitung eines Vorprojekts. Dies aber unter der Bedingung, dass bis April dessen Finanzierung gesichert ist. Der Verein werde keine Risiken eingehen. Er nennt sich weiterhin Verein Grün 18.

Im Trägerverein machen gegen 40 Verbände, Organisationen, Städte, Firmen und der Kanton Bern mit. An fünf Standorten im Kanton Bern soll die Ausstellung durchgeführt werden. Sie alle liegen an der Aare, die das verbindende Element darstellt. Die Standorte sind das Haslital, die Stadt Thun, die Stadt Bern, das Seeland und der Oberaargau.

Im Haslital soll der Fokus vor allem auf dem Thema Energie liegen, in Thun auf Innovation, Ökologie und Technologie. In der Stadt Bern sind die Themen Stadt-Land, Erholung-Kultur-Natur und urbane Mobilität Trumpf, im Seeland die Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit. Im Oberaargau geht es um Wald, Holz, Architektur, Design.

Mitglieder des Vereins Grün 18 sind etwa der Schweizerische Bauernverband, der Verband Waldwirtschaft Schweiz, der Unternehmerverband Gärtner Schweiz (JardinSuisse), die Städte Bern, Thun und Langenthal, die Universität Bern, Swisscom, Coop, Migros und die SBB.

Die Kosten werden in der Machbarkeitsstudie mit 300 Millionen Franken angegeben, 1,8 bis 3 Millionen Besucher werden erwartet.

Im Patronat machen Politikerinnen und Politiker jeglicher Couleur mit, so etwa Alt-Bundesrat Christoph Blocher und die Co-Präsidentin der Grünen Schweiz, Regula Rytz. Den Impuls fürs Projekt gab 2012 die Bernexpo Groupe.

Zurückhaltender Bundesrat

Der Bundesrat schrieb kürzlich in der Antwort auf eine Interpellation des Grün-18-Vereinsvizepräsidenten Albert Rösti, er sehe sich derzeit nicht in der Lage, eine Einschätzung des Projekts abzugeben. Der Berner SVP-Nationalrat wollte wissen, ob sich der Bund inhaltlich und finanziell am Projekt beteiligt.

Der Bundesrat will zuerst die Resultate der Machbarkeitsstudie sehen und macht eine allfällige Unterstützung vom Mittelbedarf und weiteren Finanzgebern abhängig. Ausserdem bedürfe die Durchführung eines Grossanlasses mit finanzieller Unterstützung.

(SDA)

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