Nationalbank-Karrossen nicht in Feuerwehrkaserne

Die Feuerwehrkaserne im Breitenrain wird nicht zur temporären Einstellhalle für die Fahrzeuge der Nationalbank. Das Vorhaben hatte für Kritik gesorgt, die Nationalbank hat jetzt eine andere Lösung gefunden.

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Die Nationalbank wird ihre Fahrzeuge nun doch nicht in der alten Berner Feuerwehrkaserne einquartieren. Die Absicht hatte im Quartier für Irritationen gesorgt. Inzwischen wurde eine andere Lösung gefunden, wie aus der Antwort der Berner Stadtregierung auf eine Anfrage hervorgeht.

Die Dringliche Interpellation eingereicht hatte die stadträtliche Fraktion Grünes Bündnis/Junge Alternative. Die Zwischennutzung eines Teils des Gebäudes durch die Nationalbank sei keine «quartiernahe Verwendung», wie sie dem Quartier versprochen worden sei, kritisierte die Fraktion.

In seiner am Montag veröffentlichten Antwort auf die Interpellation schreibt der Gemeinderat nun, dass die Nationalbank die Stadt Mitte Januar informiert habe, dass sie für die Fahrzeuge eine bessere Lösung gefunden habe. Die Bewerbung wurde darum zurückgezogen.

Die Nationalbank muss wegen der Sanierung ihrer Liegenschaft am Bundesplatz vorübergehend zwei LKW und vier Begleitfahrzeuge anderweitig unterbringen.

Mit dem Umzug der Feuerwehr in ihren neuen Stützpunkt in Bern-Forsthaus steht nun im Nordquartier die alte Kaserne für eine Zwischennutzung offen. Unter anderem soll eine oberirdische Asylunterkunft eingerichtet werden. Daneben gibt es Ideen für einen Biomarkt, eine Ölmühle oder kulturelle Nutzungen.

In der alten Kaserne wäre die nötige Infrastruktur für die Unterbringung der Nationalbank-Fahrzeuge vorhanden gewesen, schreibt der Gemeinderat in seiner Antwort. Darum habe er im vergangenen November einer solchen Nutzung auch zugestimmt.

Die Quartierkommission habe man informiert. Diese wiederum habe die Nutzung «fehl am Platz» gefunden. Mit dem Rückzug der Bewerbung durch die Nationalbank hat sich die Sache nun erledigt.

zec/sda

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