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«Nahrung ist Lebensgrundlage und wir werfen viel davon weg»

Der Staat thematisiert in einer Ausstellung die Lebensmittelverschwendung. Es gelte nun, Lösungsansätze zu finden, sagt Markus Hurschler vom Verein foodwaste.ch.

Ab in die KVA: Ein üppig gedeckter Tisch landet im Müllwagen. Eine Ausstellung auf dem Waisenhausplatz soll die Schweizer Konsumenten auf Nahrungsmittelverluste aufmerksam machen.
Ab in die KVA: Ein üppig gedeckter Tisch landet im Müllwagen. Eine Ausstellung auf dem Waisenhausplatz soll die Schweizer Konsumenten auf Nahrungsmittelverluste aufmerksam machen.
Keystone
«Gute Köche werfen nie etwas weg!» Dies der Beitrag des Spitzenkoches Philippe Rochat (rechts), der die Kampagne der Bundesbehörden unterstützt.
«Gute Köche werfen nie etwas weg!» Dies der Beitrag des Spitzenkoches Philippe Rochat (rechts), der die Kampagne der Bundesbehörden unterstützt.
Matthias Ryffel
Die Ausstellung steht Besuchern am Donnerstag und am Freitag  offen. Nebst intellektuellen Häppchen gibt es nachhaltige kulinarische Verköstigung: frisch gemachte Fotzelschnitte. Das Brotgericht dürfte so manchem Schweizer als schmackhafte Rest-Verwertung bekannt sein.
Die Ausstellung steht Besuchern am Donnerstag und am Freitag offen. Nebst intellektuellen Häppchen gibt es nachhaltige kulinarische Verköstigung: frisch gemachte Fotzelschnitte. Das Brotgericht dürfte so manchem Schweizer als schmackhafte Rest-Verwertung bekannt sein.
Keystone
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«Gute Köche werfen nie etwas weg!», sagt der Spitzenkoch Philippe Rochat am Donnerstag vor der Presse auf dem Waisenhausplatz. Er ist hier, um eine Kampagne des Bundesamtes für Landwirtschaft und der DEZA zu unterstützen. «Lebensmittel wegwerfen. Das ist dumm», so die Botschaft der Behörden.

Dass der Staat in einer Ausstellung Nahrungsmittelverluste thematisiert, ist mithin das Verdienst einiger sehr aktiver nichtstaatlicher Organisationen. Dazu gehört seit etwas über einem Jahr der Verein foodwaste.ch, der vor allem mit wissenschaftlichen Beiträgen zum Thema auf sich aufmerksam gemacht hat – jüngstes Beispiel ist eine WWF-Studie. Erklärtes Ziel des Vereines ist es, den bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu fördern, und zu informieren, wie sich Verluste vermeiden lassen.Redaktion Tamedia hat sich auf dem Waisenhausplatz mit Geschäftsführer Markus Hurschler unterhalten.

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