Nachtleben: Tschäppät will runden Tisch

Noch vor den Sommerferien will Alexander Tschäppät Rundtischgespräche führen. Einfache Lösungen werde es keine geben, warnt der Stadtpräsident.

Alle Beteiligten um einen runden Tisch versammeln: Damit will Stadtpräsident Alexander Tschäppät zur Lösung im Nachtleben-Konflikt beitragen.

Alle Beteiligten um einen runden Tisch versammeln: Damit will Stadtpräsident Alexander Tschäppät zur Lösung im Nachtleben-Konflikt beitragen.

(Bild: Adrian Moser)

Nach der grossen Tanz-Kundgebung in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die Berner Stadtregierung beschlossen, einen Runden Tisch zum Nachtleben einzuberufen. Das gab Stadtpräsident Alexander Tschäppät gestern Abend bekannt. Tschäppät sagte in einem kurzen Interview auf «TeleBärn», alle Gesellschaftsgruppierungen sollten bei diesen Rundtischgesprächen zu Wort kommen. Ziel sei, den Runden Tisch noch vor den Sommerferien durchzuführen. Jeweils am Mittwoch trifft sich der Berner Gemeinderat zu seiner ordentlichen Sitzung.

Man werde bei den Rundtischgesprächen aber rasch merken, dass es keine einfachen Lösungen gebe, warnte der Stadtpräsident. Es werde kein Konzept geben, das allen passen werde. Tschäppät sprach damit das Nachtleben-Konzept an, das der Gemeinderat erarbeiten lässt. Tschäppät sagte auch, er könnte sich vorstellen, in der oberen Altstadt das Nachtleben zu erleichtern. Die Untere Altstadt hingegen sei als Wohngebiet dafür nicht geeignet.

Mehr als 10 000 vorwiegend junge Menschen hatten die Berner Innenstadt in der Nacht auf Sonntag in eine Party-Meile verwandelt. Der Anlass stand unter dem Motto «Tanz dich frei» und richtete sich in erster Linie gegen behördlich verfügte Beschränkungen des Berner Nachtlebens.

sda

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