Zum Hauptinhalt springen

Nachtleben: Lob für die Stadt, Kritik am Kanton

Die Umsetzung des vieldiskutierten Konzepts Nachtleben ist auf Kurs, doch das Dickicht an nationalen und kantonalen Gesetzgebungen bremst viele Bemühungen. In den Reihen der Nachtleben-Lobby macht sich Unmut breit.

Neun Monate nach Präsentation des Konzept Nachtleben erntet die Stadt gute Noten für die Umsetzung. 18 Massnahmen führt das Konzept auf. Die wichtigsten:
Neun Monate nach Präsentation des Konzept Nachtleben erntet die Stadt gute Noten für die Umsetzung. 18 Massnahmen führt das Konzept auf. Die wichtigsten:
Valérie Chételat
Gemeinderat und Sicherheitsdirektor Reto Nause in den ehemaligen Räumen der Sanitätspolizei an der Nägeligasse. Hier sollen Partys für Jugendliche steigen, die Abklärungen laufen.
Gemeinderat und Sicherheitsdirektor Reto Nause in den ehemaligen Räumen der Sanitätspolizei an der Nägeligasse. Hier sollen Partys für Jugendliche steigen, die Abklärungen laufen.
Adrian Moser
Unter diese Massnahme fällt das vorgeschlagene Pilotprojekt einer Aussenbestuhlung im Bereich Aarbergergasse/Bollwerk nach halb eins. Auch hier kommen kantonale Regelungen ins Spiel: Die Bauordnung.
Unter diese Massnahme fällt das vorgeschlagene Pilotprojekt einer Aussenbestuhlung im Bereich Aarbergergasse/Bollwerk nach halb eins. Auch hier kommen kantonale Regelungen ins Spiel: Die Bauordnung.
Manu Friederich
1 / 3

Das Berner Nachtleben hat schwierige Zeiten hinter sich. Der ewige Konflikt zwischen Anwohnern mit Ruhebedürfnis und Nachtschwärmern, die feiern wollen, verursachte in den letzten Jahren an vielen Fronten rote Köpfe. Für – zumindest politische – Ruhe hat vorerst das im September 2013 vorgestellte Konzept Nachtleben gesorgt, das aus einer Zusammenarbeit zwischen Stadt, Clubbetreibern und verschiedenen Interessensgruppen hervorgegangen ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.