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Nachbarschaftshilfe mit Ablaufdatum

Vier Berner Studentinnen üben sich für Nachhaltigkeit am Esstisch. Sie planen ein Netzwerk von Gemeinschaftskühlschränken – damit weniger geniessbare Lebensmittel unangetastet im Abfalleimer landen.

Sie studieren Psychologie, Jura und Wirtschaft und teilen eine gemeinsame Vision: Foodsharing durch Gemeinschaftskühlschränke.  Kathrin Michel, Jana Huwyler, Nina Fassbind und Valerie Riedo (v.l.n.r.).
Sie studieren Psychologie, Jura und Wirtschaft und teilen eine gemeinsame Vision: Foodsharing durch Gemeinschaftskühlschränke. Kathrin Michel, Jana Huwyler, Nina Fassbind und Valerie Riedo (v.l.n.r.).
agr
Unter dem Motto «Bern isst Bern» soll Foodwaste mittels nachhaltiger Nachbarschaftshilfe reduziert werden.
Unter dem Motto «Bern isst Bern» soll Foodwaste mittels nachhaltiger Nachbarschaftshilfe reduziert werden.
agr
Beim einen Kühlschrank in der Lorraine soll es jedoch nicht bleiben, bereits werden Abklärungen für einen zweiten Standort im Liebefeld getroffen.
Beim einen Kühlschrank in der Lorraine soll es jedoch nicht bleiben, bereits werden Abklärungen für einen zweiten Standort im Liebefeld getroffen.
agr
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In einem Quartiervorgarten steht ein grosser Kühlschrank, und jeder darf sich ungefragt daran bedienen. Was utopisch klingt, wollen vier junge Frauen in Bern nun in die Tat umsetzen. Ihre Vision: ein Netzwerk von öffentlichen und frei zugänglichen Gemeinschaftskühlschränken.

Die Studentinnen stören sich daran, dass beim Thema Foodwaste der Fokus zu sehr auf überschüssige Lebensmittel von Grossverteilern gelegt wird – indem Hilfsorganisationen solche Waren an Bedürftige weitergeben. Für das Grüppchen ist das aber nur eine Seite der Medaille: «Rund 45 Prozent der entsorgten Lebensmittel stammen aus Privathaushalten», sagt Gruppenmitglied Kathrin Michel.

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