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Nach einem Nein droht Ratlosigkeit

Als das Tram Bern-West 2004 scheiterte, legten die Behörden rasch ein neues Projekt vor. Nach einem Nein zum 10er-Tram gelänge dies kaum – die Vorstellungen von Behörden und Gegnern liegen zu weit auseinander.

Nach einem Nein zum 10er-Tram können die Behörden kaum schnell ein neues Projekt vorlegen.
Nach einem Nein zum 10er-Tram können die Behörden kaum schnell ein neues Projekt vorlegen.
Adrian Moser

Ein erstes Projekt für zwei Tramlinien nach Bümpliz und Bethlehem scheiterte 2004 in der damals noch kantonalen Volksabstimmung. Doch sehr rasch legten die Behörden ein neues Projekt vor. Bereits 2007 wurde dieses vom Volk angenommen. Möglich gemacht hatte den erfolgreichen zweiten Anlauf eine begrenzte Änderung der Linienführung: Die umstrittene Schlaufe über das Weyermannshaus wurde gestrichen und stattdessen eine Route durch das dicht bewohnte Stöckackerquartier geplant, wo das Passagieraufkommen hoch ist. Die neue Linienführung nahm die Kritik eines Teils der Gegner auf – und ermöglichte ihnen so eine Zustimmung.

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