«Mubeeri» wird nicht an Private verkauft

Der Stadtrat teilt die Meinung des Gemeinderates, dass das Hallenbad Hirschengraben nicht an Private verkauft werden soll.

Noch sieben bis neun Jahre in Betrieb: Das «Mubeeri».

Noch sieben bis neun Jahre in Betrieb: Das «Mubeeri».

(Bild: Valérie Chételat)

Bernhard Ott@Ott_Bernhard

Jacqueline Gafner Wasem (FDP) hatte für die Antwort des Gemeinderates auf ihren Vorstoss wenig positive Worte übrig: «Das einzig Positive ist, dass der Gemeinderat einen Abriss des Hallenbades Hirschengraben als unmöglich erachtet.» Gafner Wasem hatte in einem Postulat verlangt, dass die Stadtregierung den Verkauf der Liegenschaft an Private prüfe. Diese hält einen Verkauf aber für unrealistisch, weil bei einem Erhalt der Wasserfläche Investitionskosten von 32 bis 36 Millionen Franken nötig wären. Private müssten aber nicht nur viel in das Gebäude investieren, sondern auch den Betrieb mit jährlich einer bis 2,5 Millionen Franken «subventionieren», hält der Gemeinderat im Postulatsbericht fest. Eine Veräusserung an Private sei unter diesen Voraussetzungen «nahezu ausgeschlossen».

«Es gibt nur Verlierer»

Der Mehrheit des Rates schien diese Argumentation einzuleuchten. «Beim Hallenbad Hirschengraben gibt es nur Verlierer», sagte Daniel Imthurn (GLP). Die Vorschriften zum denkmalpflegerischen Schutz des Gebäudes würden eine sinnvolle Nutzung verunmöglichen. Gemeinderat Alexandre Schmidt (FDP) versicherte, dass das Hallenbad noch sieben bis neun Jahre in Betrieb sein werde – bis eine 50-Meter-Schwimmhalle realisiert sein werde, wie sie zurzeit auf dem Gaswerkareal geplant ist. Der Rat akzeptierte den Bericht des Gemeinderates mit 58 zu 6 Stimmen. Ein Verkauf des Hallenbades an Private ist damit vom Tisch.

Der Bund

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