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Mitholz-Debakel: Steuerzahler werden zur Kasse gebeten

Das juristische Tauziehen um die Schäden am Lawinenschutztunnel von Mitholz endet mit einem Vergleich. Der Schaden wird dem Kanton Bern entschädigt – aber längst nicht vollständig.

Mit Stützen wurde der Einsturz des Mitholztunnels verhindert.
Mit Stützen wurde der Einsturz des Mitholztunnels verhindert.
Franziska Scheidegger

Gemessen an der Grösse des Schadens am Mitholztunnel fiel die Pressemitteilung des Kantons ziemlich bescheiden aus: Die gerichtliche Auseinandersetzung im Zusammenhang mit den Schäden am Lawinenschutztunnel Mitholz habe mittels eines Vergleichs erledigt werden können, steht darin. Mit der Unterstützung des Berner Handelsgerichts sei es den Parteien gelungen, die «äusserst umfangreiche und komplexe Rechtsstreitigkeit» durch einen Kompromiss beizulegen. Die Parteien hätten sich geeinigt, und der Kanton erhalte an seinen Gesamtschaden von den Verantwortlichen einen Beitrag von insgesamt 16 Millionen Franken. Weiter steht bloss noch, die Parteien hätten über die einzelnen Regelungen Stillschweigen vereinbart. Der Kanton sah sich nach ersten Meldungen in der Sonntagspresse gezwungen (siehe «Bund» von gestern), früher als geplant zu informieren.

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