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Mit Treicheln und Alphornklängen gegen Pauschalsteuer-Initiative

Die bürgerlichen Parteien sowie Vertreter der Berggebiete haben am Freitagnachmittag auf dem Bundesplatz in Bern für ein Nein zur Pauschalbesteuerungsinitiative geworben.

SVP-Präsident Toni Brunner, Parteipraesident SVP, spricht neben anderen Vertretern der bürgerlichen Parteien bei der Kundgebung «Nein zur Pauschalbesteuerungs-Initiative: Bürgerliche Parteien und Direktbetroffene bitten um Solidarität mit den ländlichen Regionen und Berggebieten» auf dem Bundesplatz.
SVP-Präsident Toni Brunner, Parteipraesident SVP, spricht neben anderen Vertretern der bürgerlichen Parteien bei der Kundgebung «Nein zur Pauschalbesteuerungs-Initiative: Bürgerliche Parteien und Direktbetroffene bitten um Solidarität mit den ländlichen Regionen und Berggebieten» auf dem Bundesplatz.
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Zwei Alphornbläser bei der Kundgebung.
Zwei Alphornbläser bei der Kundgebung.
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Auch Bauarbeiter haben demonstriert.
Auch Bauarbeiter haben demonstriert.
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Ein paar hundert Personen nahmen an der Kundgebung teil. Bevor die Redner sich an die Zuhörer wandten, sorgte ein Treichlerklub auf dem Bundesplatz für Stimmung. Lautstark umrahmt wurde die Kundgebung auch von Alphornklägen. Als Erster legte CVP-Präsident Christophe Darbellay seine Argumente gegen die Pauschalsteuer-Initiative dar. Die Vorlage bedrohe viele Arbeitsplätze, vor allem in den Berggebieten, sagte er.

Danach wandte sich SVP-Präsident Toni Brunner an die «Mitkämpfer», wie er am Anfang seiner Rede sagte. Er betonte unter anderem, dass die Pauschalbesteuerung keineswegs ungerecht sei. Die Gegner der Initiative befürchten, dass bei einem Ja zur Vorlage Steuereinnahmen verloren gehen. Sie fordern unter anderem, dass die Kantone selbst entscheiden können, ob sie die Pauschalbesteuerung zulassen möchten oder nicht. Auf dem Bundesplatz äusserten sich ausserdem GLP-Präsident Martin Bäumle, FDP-Vizepräsident Christian Wasserfallen und BDP-Vizepräsident Lorenz Hess. Zu Wort meldete sich auch Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands.

Warnung vor «negativen Auswirkungen»

Die Kundgebung stand unter dem Motto «Solidarität mit den Berggebieten». Unter den Kundgebungsteilnehmern befanden sich auch Bauarbeiter; in Arbeitskleidung und mit Helm. Ein Bauarbeiter aus dem Berner Oberland trat als Vertreter der Arbeitnehmer ebenfalls ans Rednerpult.

Er wisse, wie es sei, wenn die Aufträge zurückgingen, sagte er und verwies auf die Zweitwohnungsinitiative. Die Abschaffung der Pauschalbesteuerung hätte negative Auswirkungen auf alle Wirtschaftszweige der Region.

SDA/mer

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