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Mit Mozart über trennende Gräben

Trotz des Kriegs in der Ost-Ukraine setzt der Berner Verein Legato sein Engagement für die Musik 
in der ukrainischen Stadt Odessa fort.

Aleksey Semenenko und sein Partner Werner Schmitt proben gemeinsam im Yehudi Menuhin Forum.
Aleksey Semenenko und sein Partner Werner Schmitt proben gemeinsam im Yehudi Menuhin Forum.
Manu Friederich

Musik verbinde die Völker, heisst es. Als der ukrainische Geiger Aleksey Semenenko im Menuhin-Forum am Helvetiaplatz den Bogen absetzt, den Kopf zurückgelegt, und den letzten Klängen von Mozarts Klavierquartett folgt, möchte man gerne daran glauben.

Es ist bei weitem nicht der erste Besuch des jungen Stargeigers in Bern: 2000 holte ihn der damalige Konservatoriumsdirektor Werner Schmitt, der Semenenko jetzt am Cello gegenübersitzt, in die Bundesstadt. Als erstes Förderkind des Vereins Legato reiste der Bub damals aus Odessa an; rund 250 Jungtalente sollten ihm über die Jahre folgen.

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