Zum Hauptinhalt springen

«Mir graut vor dem Zeitpunkt, an dem ich mich entscheiden muss»

Jost Zeindler erklärt, wieso er sich an der Aushebung komisch fühlte, weshalb Bern jugendfreundlich ist und warum synthetische Drogen das neue Cannabis sind.

Jost Zeindler, 19 Jahre, Gymnasiast.
Jost Zeindler, 19 Jahre, Gymnasiast.
Valérie Chételat
Zeit für ein Selfie: Jost Zeidler in seiner Wohnung.
Zeit für ein Selfie: Jost Zeidler in seiner Wohnung.
zvg
«Auf dem letzten Bild ist ein Ausschnitt einer meiner Tätowierungen zu sehen. Ich hege eine grosse Leidenschaft für Tattoos. Bisher habe ich mich nur selbst tätowieren lassen. Ich habe es mir aber auch zum Ziel gemacht, es selbst zu lernen, damit ich auch Leute mit meinen Werken verzieren kann. Wie und wo ich dies machen werde, ist noch offen, aber ich verfolge dieses Ziel fest.»
«Auf dem letzten Bild ist ein Ausschnitt einer meiner Tätowierungen zu sehen. Ich hege eine grosse Leidenschaft für Tattoos. Bisher habe ich mich nur selbst tätowieren lassen. Ich habe es mir aber auch zum Ziel gemacht, es selbst zu lernen, damit ich auch Leute mit meinen Werken verzieren kann. Wie und wo ich dies machen werde, ist noch offen, aber ich verfolge dieses Ziel fest.»
zvg
1 / 12

Ende Schuljahr will Jost ausziehen. Mit der Matura im Sack plant er, die elterliche Wohnung in der Länggasse zu verlassen. Bis es so weit ist, wohnt er weiterhin im Zimmer gleich gegenüber der Wohnungstür. Etwas weiter den Gang runter steht ein Klavier, Bücherregale erstrecken sich bis ins Wohnzimmer. Dort dreht eine Katze ihre Runden. Im Regal über dem Küchentisch steht eine CD-Sammlung, die von Klassik bis Creedence Clearwater Revival reicht. Diesen Ort bald zu verlassen, macht Jost manchmal etwas Angst. Wenn er an den Auszug denkt, fühlt er sich wieder wie ein Kind. «Alles zu regeln, mit meinen Eltern zu verhandeln – das ist alles neu für mich», sagt der 19-Jährige.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.