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«Mein Kind hat mich weitergebracht»

Ein Kind und keine Lehre: Die 21-jährige Mutter Cornelia Sauterel arbeitet in Bern an ihrer finanziellen Unabhängigkeit.

Ihre Augen leuchten, wenn Cornelia Sauterel von ihrem Sohn spricht. Justin wird im August zweijährig. «Er fängt jetzt an zu sprechen», erzählt die Mutter. «Und je älter er wird, desto interessanter wird er.» Vier Tage pro Woche verbringt der Kleine in der Kita, weil Sauterel derzeit beruflich aufholen will. Die 21-Jährige sucht am Kompetenzzentrum Arbeit an der Lorrainestrasse in Bern eine Stelle, um ihre Berufslehre im Gastrobereich abschliessen zu können. «Ich habe natürlich diese Büchlein übers Muttersein gelesen», sagt sie. Dort habe sich alles so anstrengend angehört. Doch mit ihrem Knaben sei es bislang ganz anders. «Vielleicht habe ich schlicht ein einfaches Kind», sagt sie und lacht.

Noch im ersten Lehrjahr hatte Sauterel die Ausbildung demotiviert hingeschmissen. «Ich hatte nur Probleme», sagt sie. Doch so würde sie es nicht mehr machen. Nüchtern sagt sie über diesen jugendlichen Kurzschluss: «Ich war jung und dumm.»

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