«Mehr Toleranz für Flüchtlinge wünsche ich mir»

Materielle Wünsche hat Stapi Alexander Tschäppät keine mehr – er findet es aber nicht mehr langweilig, sich Gesundheit zu wünschen.

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Sophie Reinhardt@sophiereinhardt

Was steht auf Stadtpräsident Alexander Tschäppäts Wunschzettel? Ist er wunschlos glücklich, nachdem er die Tour de France in die Bundesstadt holen konnte? Nein, Tschäppät hat durchaus einen Wunsch: «Am meisten wünsche ich mir, dass sich die Menschen, die in Bern leben, ihres Glücks etwas mehr bewusst sind.» Auch gegenüber Leuten auf der Flucht, oder solchen, die nicht in ihre Heimat zurückgehen können, wünscht er sich mehr Toleranz. «Den wütigen, leserbriefschreibenden Menschen möchte ich gerne sagen: «Was wäre, wenn du in Syrien geboren wärst?»

Und was wünscht sich der Stadtpräsident für sich selbst? «In meinem Alter haben materielle Wünsche wie ein neuer Laptop keine Bedeutung mehr», sagt er. Früher habe er gedacht, dass es langweilig sei, sich Gesundheit zu wünschen. «Wird man älter, und die Knie beginnen zu schmerzen, dann bemerkt man, wie wichtig die Gesundheit ist.» Für Weihnachten hat sich Tschäppät vorgenommen, mehr Zeit mit denen zu verbringen, die sonst im Jahr etwas zu kurz kommen. In seinem Fall «meine Partnerin, die Kinder und die Hunde». Er freue sich besonders darauf, die Zeit zu finden, zwei Stunden lang mit den Hunden spazieren gehen zu können. (sie)

Einblick in die gesammelten Wünsche?gibts unter: www.wunschzettel.derbund.ch

Der Bund

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