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Mehr Raum für Kunst

Damit die Kunst im öffentlichen Raum bis in die Quartiere reicht, braucht es mehr finanzielle Mittel. Ein Gastbeitrag von SP-Gemeinderätin Ursula Wyss.

Die Schang-Hutter-Skulptur vor dem Kornhaus.
Die Schang-Hutter-Skulptur vor dem Kornhaus.
Franziska Rothenbühler

Unweit des Kindlifresserbrunnens vor dem Kornhaus steht ein Mann, seine überlangen Arme hilflos zum Himmel gestreckt. Man kann ihn leicht über­sehen, denn der Mann steht auf einem hohen Sockel, ist drahtig und von Velos umringt.

Mehr noch als die Verletzlichkeit des Menschen zeigt die Skulptur des Solothurner Künstlers Schang Hutter, wie umkämpft der öffentliche Raum ist: Auto, Velo, Bus und Tram auf engstem Raum, dazwischen Fussgänger, Kinderwagen, Plakatstellen und Strassen­cafés. Der öffentliche Raum lebt von seiner Vielfalt. Damit er seine Qualität entfalten kann, bedarf es aber eines sorgfältigen Umgangs und einer hochwertigen Gestaltung. Das gilt für Strassen und Plätze genauso wie für die Kunst darin.

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