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Mehr Polizisten dank Maloney

Der lästernde Radiodetektiv Philip Maloney hat der Berner Kantonspolizei erfolgreich bei der Personalrekrutierung geholfen.

Adrian Moser

Für die Berner Kantonspolizei hat es sich ausbezahlt, dass sie den stets über Polizisten lästernden Radiodetektiv Philip Maloney zur Personalrekrutierung einsetzt. Nicht zuletzt dank einer DVD mit Maloney-Sprüchen ist das Interesse an den nächsten Polizeischul-Lehrgängen gross.

Hans Rütti, der stellvertretende Chef der Personalabteilung, sagte am Dienstag auf Anfrage, 300 bereits vorgeprüfte Bewerberinnen und Bewerber könne die Kapo Bern demnächst zur Aufnahmeprüfung zulassen. Das seien leicht mehr als in anderen Jahren und entspreche nicht der Bevölkerungsentwicklung. Rütti bestätigte damit eine Meldung von bernerzeitung.ch/newsnet. Die DVD mit dem Auftritt des Maloney- Sprechers Michael Schacht sei nur eines von mehreren Instrumenten, welche die Berner Kantonspolizei zur Personalrekrutierung einsetze.

Die Kapo Bern suchte für die nächsten Lehrgänge mit Beginn im Herbst 2013 sowie dem Frühling und dem Herbst 2014 mindestens 120 geeignete Aspirantinnen und Aspiranten. Zu besetzen hat sie zudem 25 Plätze im nächsten Sicherheits-Assistentenlehrgang im August 2013. Auf der DVD gibt Maloney-Sprecher Schacht mehrere Vorurteile über die Polizei wieder und eine charmante Polizeisprecherin widerspricht ihm. Die Berner Kapo will laut Rütti die Maloney-Figur weiterhin einsetzen. «So geht das!», würde dieser wohl sagen.

SDA

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