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Mehr oder weniger Post

Im Dezember schliesst die Post in Bern ihre Filiale am Viktoriaplatz, weitere werden folgen. Ersetzt werden sollen sie durch Agenturen in Quartierläden. Doch deren Angebot ist begrenzt.

Kompliziert ist die Paketaufgabe nicht: Sinwel-Chef Daniel Stehelin nimmt ein Paket entgegen.
Kompliziert ist die Paketaufgabe nicht: Sinwel-Chef Daniel Stehelin nimmt ein Paket entgegen.
Adrian Moser

In der Buchhandlung Sinwel im Berner Lorraine-Quartier wird gerade ein Postpaket entgegengenommen. Besonders kompliziert sieht es nicht aus: Paket auf die Wage stellen, Etikette ankleben, Strichcode einlesen – fertig. Dagegen fühlt sich E-Banking an wie das Abfeuern einer Atomrakete.

Nachdem vor 13 Jahren die Post ihre Filiale in der Lorraine schloss, ist sie nun also wieder ins Quartier zurückgekehrt. Zumindest ein bisschen. Die gelbe, mit dem Postlogo beschriftete Theke, belegt eine rund sechs Quadratmeter grosse Ecke der Buchhandlung. Nicht zurückgekehrt ins Quartier sind die Post-Angestellten. Deren Arbeit erledigen nun die drei Mitarbeiterinnen der Buchhandlung und Geschäftsinhaber Daniel Stehelin.

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