Mehr als 500 Gymnasiasten im Klimastreik

Schüler und Schülerinnen der Berner Gymnasien haben am Freitagmorgen gegen den Klimawandel protestiert.

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Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler haben sich am Freitagmorgen auf dem Berner Bahnhofplatz zum Klimastreik versammelt. Sie wollten damit ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen und protestierten gegen das Versagen in der Klimapolitik. Es werde viel zu wenig getan gegen den Klimawandel, hiess es.

Klimastreiks fanden am Freitag auch an Kantonsschulen in Basel, St. Gallen und Zürich statt, wie die Organisatoren der verschiedenen Städte gemeinsam mitteilten. Die dezentrale Jugendbewegung sei weder an eine Partei noch an eine Organisation gebunden. Gefordert wurde die Ausrufung eines Klimanotstands.

Anlass für die Klimastreiks ist gemäss einer gemeinsamen Mitteilung der Organisatoren «das Fiasko der aktuellen politischen Debatten». Nachdem der Nationalrat das Schweizer CO2-Gesetz zuerst zur Unkenntlichkeit verwässert und dann versenkt habe, «wurde uns bewusst, dass die Politik nicht auf die Klimakrise reagiert», wird ein Schüler zitiert. (spr)

Erstellt: 21.12.2018, 13:53 Uhr

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