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Massive Einschränkungen wegen Schnee

Der andauernde Schneefall hat in der Nacht auf Donnerstag im Kanton Bern viele Feuerwehrleute auf Trab gehalten: An über 100 Stellen fielen Bäume oder Äste auf die Strassen und mussten geräumt werden. In der Stadt Bern gab es zwei Tram- Zwischenfälle.

Die verschneite Stadt Bern: Blick von der Lorraine- auf die Kornhausbrücke. (Bild: Valérie Chételat)
Die verschneite Stadt Bern: Blick von der Lorraine- auf die Kornhausbrücke. (Bild: Valérie Chételat)

Der eine Zwischenfall ereignete sich schon am Mittwochabend in der Berner Wallgasse. Ein Tramführer hatte seine leere Komposition auf der zweispurigen Wendeschlaufe wegen der vom Schnee bedeckten Schienen zu weit vorne parkiert, wie Bern Mobil-Mediensprecherin Annegret Hewlett auf Anfrage berichtete. Als ein anderes leeres Tram passieren wollte, kam es zu einer seitlichen Kollision. Verletzt wurde niemand, doch ist der Sachschaden laut Hewlett beträchtlich. Am Donnerstagmorgen entgleiste dann auf dem Guisanplatz wahrscheinlich wegen der Wetterverhältnisse ein anderes Tram. Zwischen dem Hauptbahnhof Bern und der Endstation an diesem Platz musste Bern Mobil Ersatzbusse einsetzen. Das Unternehmen konnte die Störung noch am Vormittag beheben. Wegen des Wetters zirkulierten am frühen Morgen die Busse der Linien 10, 13 und 14 mit Verspätungen.

60 Unfälle auf Strassen «Praktisch keine Probleme» verzeichnete hingegen die BKW, wie Sprecher Sebastian Vogler auf Anfrage sagte. Rund 60 Verkehrsunfälle verzeichnete die Kantonspolizei Bern zwischen Mittwochabend und Donnerstagnachmittag, wie sie mitteilte. Fünf der Unfälle führten zu leicht verletzten Personen. In Tavannes prallte am Nachmittag ein Auto in einen Baum, nachdem es auf der schneebedeckten Strasse ins Schleudern geraten war. Die Fahrerin wurde dabei verletzt. Der Wagen erlitt Totalschaden.

Polizei mahnt zur Vorsicht Probleme mit Ästen oder Bäumen auf der Fahrbahn wurden vor allem um Bern, im Emmental und im Oberaargau verzeichnet. In Thun und Krauchthal prallten Autos in umgestürzte Bäume. Tagsüber beruhigte sich die Lage. In einigen Fällen fielen abgebrochene Äste auf abgestellte Fahrzeuge. Im Hinblick auf die angekündigten weiteren Schneefälle riet die Polizei am Donnerstagabend den Verkehrsteilnehmenden zur Vorsicht. Wegen der grossen Schneelast auf den Bäumen könnten weitere Bäume oder Äste auf die Fahrbahn stürzten. Bewaldete Strecken seien möglichst zu umfahren. Verspätungen bei RBS und BLS - SBB-Lok blieb stehen Probleme gab es auch bei der BLS. Die Züge auf der Linie Solothurn-Burgdorf-Konolfingen-Thun verkehrten am frühen Morgen mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten, wie Sprecher Hans Martin Schaer auf Anfrage berichtete. Die Züge des Regionalverkehrs Bern-Solothurn verkehrten bis auf die Linie G (Bern/Zytglogge-Gümligen-Worb) regulär, wie es auf der Internetseite dieses Unternehmens hiess. Die RBS-Busse und das «Blaue Bähnli» (Linie G) zirkulierten mit Verspätung. Die SBB meldeten eine Störung auf der Linie Bern-Luzern zwischen Schüpfheim LU und Wolhusen LU. Die Störung wurde durch einen Lokomotivdefekt verursacht, wie SBB-Sprecher Roman Marti auf Anfrage bekanntgab. Er habe nichts mit dem Wetter zu tun. Die Störung wurde noch am Donnerstagvormittag behoben.

SDA/col

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