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Mario Venzago: «Berner Publikum wird sich umgewöhnen müssen»

«Beim Berner Symphonieorchester Stellen streichen zu wollen, ist eine unmoralische Diskussion»: sagt Mario Venzago, der neue Chefdirigent des BSO. (Adrian Moser)

Bern war für Sie bisher eine Station auf der Durchreise. Nun wirds mehr.

Als Chefdirigent des BSO werden Sie hier wohnen?

Das kann sich rächen.

Das war hoffentlich ein Witz.

Was interessiert Sie an Bern, wo Ihnen die Welt offensteht?

Deshalb die Bewerbung beim BSO?

Wie war Ihr Eindruck?

Das heisst, der Funke ist bei der ersten Begegnung gesprungen?

Zum Beispiel?

Sie sprechen die Spannungen zwischen BSO und Stadttheater an?

Inwiefern?

Sie halten nichts von der Kommission, die an der Fusion arbeitet?

Ein konkreter Vorschlag?

Es gibt Vorschläge, das Orchester zu verkleinern. Wie stehen Sie dazu?

Repertoiremässig war unter Ihren Vorgängern die russische Tradition ausgeprägt.

Und Neue Musik?

Können Sie sich vorstellen, als Chefdirigent des BSO auch Opern am Stadttheater zu dirigieren?

Und wie lange gedenken Sie in Bern zu bleiben?