«Mangelnde Professionalität seitens der BLS»

Die SP Bümpliz stört sich an den BLS-Plänen für ein drittes Gleis in Bern-Brünnen.

Die BLS will beim Westside ein drittes Gleis bauen. Dafür müsste die Schreinerei Reist an der Winterholzstrasse weichen.

Die BLS will beim Westside ein drittes Gleis bauen. Dafür müsste die Schreinerei Reist an der Winterholzstrasse weichen.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Die Pläne der BLS, im Berner Westen ein drittes Gleis zu bauen, stossen auch der SP Bümpliz-Bethlehem sauer auf. Laut BLS ist dieses dritte Gleis nämlich nötig für den angestrebten Viertelstundentakt im Berner S-Bahn-System - und soll gebaut werden, unabhängig vom Standort der zukünftigen umstrittenen BLS-Werkstätten.

Die Pläne der BLS nähmen keine Rücksicht auf die Anliegen der Bevölkerung und die langfristigen Planungen der Stadtentwicklung, schreibt die Bümplizer SP in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. «Die Belastungen der Bewohnerinnen und Bewohner durch Bau und Betrieb dürfen auch der BLS nicht egal sein.»

Wie bereits die Quartierkommission Bümpliz QBB kritisiert auch die SP die Kommunikation des Bahnunternehmens, namentlich den mangelnden Einbezug der Bevölkerung und Quartierorganisationen. Dass der mögliche Ausbau nicht bereits beim Bau des Bahnhofs Brünnen berücksichtigt wurde, zeuge zudem von «mangelnder Professionalität und Verantwortung seitens der BLS».

gbl/pd

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