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«Man ist nicht Bundesrätin, um sich täglich glücklich zu fühlen»

Beim «Bund»-Gespräch am Montag im Kornhausforum zeigte Simonetta Sommaruga auch die persönliche Seite.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Gespräch mit dem stellvertretenden «Bund»-Chefredaktor Patrick Feuz.
Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Gespräch mit dem stellvertretenden «Bund»-Chefredaktor Patrick Feuz.
Adrian Moser

Gegen Schluss des Bund»-Gesprächs im Berner Kornhausforum gab SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga halb ernst, halb lachend zu: «Ich habe wirklich nur schwierige Themen in meinem Zuständigkeitsbereich.» Vor rund 200 Zuschauern stand sie zuvor anderthalb Stunden lang Red und Antwort zu ihrer Arbeit im Bundesrat, wo sie seit Herbst 2010 das Justizdepartement führt. Hier kümmert sich die einstige Könizer Gemeinderätin um das überlastete Asylwesen, die hohe Zuwanderung aus EU-Ländern, die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative, den Menschenhandel («ein blinder Fleck in der Schweiz») oder die Sterbehilfe - alles Themen, die emotional aufgeladen sind und höchst kontrovers diskutiert werden.

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