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Mahnmal mit explosiver Botschaft

Das Aktionskomitee Stopp Minarett bringt die Langenthaler Stadtregierung in Verlegenheit – denn das Minarett-Mahnmal ist nicht harmlos. Die islamische Gemeinde sieht darin einen Angriff auf ihre Identität.

Der Langenthaler Stadtpräsident Thomas Rufener habe «auch schon glücklicher ausgesehen». Dies sagte Daniel Zingg, Sprecher des Aktionskomitees Stopp Minarett, am Donnerstagabend im Langenthaler Parkhotel. Vor rund 60 Anwesenden ist das Modell eines «Minarett-Mahnmals» enthüllt worden («Bund» vom 12. November 2010). Das Komitee möchte, dass die Skulptur, die in Wirklichkeit sieben Meter hoch wäre, im Verkehrskreisel aufgestellt wird, der an der Ringstrasse-Thunstettenstrasse erstellt werden soll. Bereits am Mittwoch war das Gesuch dem Stadtpräsidenten übergeben worden.

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