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Linke plant Grossdemonstration gegen Ecopop

Gewerkschaften und linke Parteien, darunter SP und Grüne, wollen am 1. November auf dem Bundesplatz gegen die Ecopop-Initiative demonstrieren. Auch die alternative Linke plant eine Kundgebung.

Am 1. November wollen Unia und weitere Organisationen auf dem Bundesplatz gegen Ecopop demonstrieren.
Am 1. November wollen Unia und weitere Organisationen auf dem Bundesplatz gegen Ecopop demonstrieren.
Peter Klaunzer (Symbolbild), Keystone

Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative sitzt immer noch tief in den Knochen: «Diesmal sind wir nicht zu spät», heisst es auf dem Flyer, mit dem für die Kundgebung gegen Ecopop vom 1. November auf dem Bundesplatz geworben wird. Organisiert wird die Demonstration von der Unia gemeinsam mit dem «Komitee für eine solidarische Schweiz». Verschiedene Organisationen, darunter SP, Grüne und Juso, rufen zur Teilnahme auf. Anders als vor dem 9. Februar wolle man «diesmal nichts anbrennen lassen».

Eine Bewilligung für die Demonstration steht noch aus. Ein Gesuch wurde eingereicht, laut Marc Heeb, Leiter der Orts- und Gewerbepolizei, ist das Verfahren am Laufen.

Alternative Demonstration geplant

Auf wenig Begeisterung stösst die geplante Demonstration bei der autonomen Linken. Mit der Kundgebung gegen Ecopop liessen sich Linke und Gewerkschaften auf eine «nationalistische, rassistische und vor allem kapitalistische Argumentation» herunter, schreibt eine anonyme Gruppe auf der linksautonomen Plattform Indymedia. Gegen Ecopop werde «nur innerhalb der kapitalistischen Wirtschaft» argumentiert, so der Eintrag, nationale Grenzen würden als selbstverständlich hingenommen.

Unter dem Motto «antinational statt pseudosozial» ruft die Gruppe nun zur alternativen Demonstration auf – ebenfalls am 1. November und ebenfalls auf dem Bundesplatz, wenn auch eine halbe Stunde später. Laut Marc Heeb wurde für die alternative Kundgebung kein Bewilligungsgesuch eingereicht.

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