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Lichterlöschen im Sous Soul und im Wasserwerk?

Die Berner Clubs Sous Soul und Wasserwerk stehen vor dem Aus. Schuld sei der radikale Kurs der Behörden, sagen die Betreiber.

Das Fumoir nicht bewilligt, verlängerte Öffungszeiten nicht möglich, Lärmbeschwerden: Das Wasserwerk hat Probleme. (Archiv/Martin Guggisberg)
Das Fumoir nicht bewilligt, verlängerte Öffungszeiten nicht möglich, Lärmbeschwerden: Das Wasserwerk hat Probleme. (Archiv/Martin Guggisberg)

«Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende», zieht Sous-Soul-Betreiber Fire Widmer Bilanz. «Wenn wir auf unser Fumoir verzichten müssen und das Regierungsstatthalteramt wie angedroht die Lärmgrenzwerte senkt, sehen wir keine Zukunft mehr für das Sous Soul.» Damit bestätigt er Gerüchte, wonach der Club an der Junkerngasse 1 im April 2012 seine Tore endgültig schliessen will. «In Bern einen Club zu führen, ist ein Ding der Unmöglichkeit geworden», sagt Widmer, «seit Jahren machen uns diverse Faktoren das Leben schwer.» Dazu gehörten Lärmbeschwerden von Anwohnern und Auflagen des Regierungsstatthalteramts, das über die Betriebsbewilligungen von Nachtclubs entscheidet. «Wir können die Lautstärke nicht noch mehr drosseln, bereits bei den erlaubten 93 Dezibel ist ein normaler Konzertbetrieb kaum möglich.»

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