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Leserbriefe: «Produkt einer Mogelpackung

Zwei Leserbriefe nehmen Stellung zur Situation an der Halenstrasse, die im «Bund» vom 13. November geschildert wurde.

Der Artikel hat uns sehr gefreut und wir haben ihn mit grossem Interesse gelesen. Was uns befremdet, ist die Tatsache, dass sich Herr Reto Zurbuchen vom Tiefbauamt auf die Abstimmungsbotschaft beruft, diese aber (vermutlich wissentlich) nicht umsetzt. Der publizierte Ort der Schranke bei der Kreuzung Bremgartenstrasse/Halenstrasse ist nicht abstimmungskonform.Somit wäre Herr Zurbuchen rechtlich verpflichtet, die Schranke vor der Autobahnbrücke neu zu publizieren, denn der am 16. Oktober 2009 publizierte Standort verstösst gegen den Volkswillen. Herr Zurbuchen, bitte halten Sie sich so an die Abstimmungsbotschaft, wie Sie es von uns Gegnern verlangen! Barbara und Christian Merz, Bern

Politik am Puls der Bevölkerung vorbei Hier steht: Der Sperrung der Halen-strasse habe das Berner Stimmvolk im Jahre 2002 zugestimmt, im Rahmen des Kredites für den Bau des Neufeldtunnels. In der Tat galt die Abstimmung dem Neufeldtunnel, nicht aber den unverständlichen zahlreichen sogenannten flankierenden Massnahmen, welche seither immer wieder zu Diskussionen Anlass geben. Zu diesen Massnahmen hatte das Stimmvolk absolut keinen Einfluss und konnte auch nicht darüber abstimmen, wie immer wieder behauptet wird.Diese Massnahmen, welche landauf, landab nur Kopfschütteln hervorrufen (Sperrung Halenstrasse, Spitalzugang Engeried, Polleritis usw.), sind das Produkt einer Mogelpackung, dem Tunnelprojekt untergeordnet und somit der Mitsprache der Bevölkerung diktatorisch entzogen.Der Hinweis auf die Einsprache-möglichkeit bei der Publikation taugt nichts, weil Einsprachen in der Regel abgeschmettert werden (beispielsweise beim Marziliplätzli).Die Frage sei erlaubt, ob die Behörden den Puls der Bevölkerung richtig fühlen, wenn selbst den Behinderten die Zufahrt zum Glasbrunnen im Naherholungsgebiet verwehrt wird. René Ernst, Bern

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