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Lerch gibt grünes Licht für Viktoria Zwischennutzung

Der nächste Schritt zur Zwischennutzung: Regierungsstatthalter Christoph Lerch erteilt der alten Feuerwehrkaserne Viktoria die dafür nötige Baubewilligung.

Spielen erlaubt, auf ein Gastrobetrieb wird jedoch verzichtet: Der Innenhof der alten Feuerwehrkaserne Viktoria.
Spielen erlaubt, auf ein Gastrobetrieb wird jedoch verzichtet: Der Innenhof der alten Feuerwehrkaserne Viktoria.

Der Berner Regierungsstatthalter Christoph Lerch hat für die Zwischennutzung der alten Feuerwehrkaserne im Berner Spitalacker die Baubewilligung erteilt. Gegen das Projekt reichten 14 Privatpersonen Beschwerden ein. Sie wurden allesamt abgewiesen.

Die Baubewilligung ist noch nicht rechtskräftig, wie das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland am Donnerstag mitteilte. Die Einsprachen können innert 30 Tagen an die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern weitergezogen werden.

In der alten Feuerwehrkaserne sind zahlreiche Projekte geplant. Darunter etwa eine Kaffeerösterei und Urban Gardening. Die Zwischennutzung ist auf Ende Januar 2019 befristet.

Bereits in Betrieb ist das Restaurant Löscher. Es wirtet bisher mit eng befristeten Festwirtschaftsbewilligungen. Wenn die Beschwerdefrist ungenutzt verstreiche, erhalte das Restaurant Löscher voraussichtlich eine auf 2019 befristete Betriebsbewilligung, sagt Lerch auf Anfrage.

Die Baubewilligung sieht zudem eine Aussenbewirtschaftung auf der Seite Viktoriastrasse vor. Allerdings müssten die Betreiber garantieren, dass die Fussgänger auf dem Trottoir noch genügend Platz vorfänden, sagt Lerch. «Ein Ausweichen auf die vielbefahrene Strasse ist keine Option.»

Auch die Betreiber der Feuerwehrkaserne sind den Einsprechern entgegengekommen. So zogen sie das Gesuch für eine Aussenbewirtungsfläche im Innenhof zurück.

Eine weitere Projektänderung betrifft den Spielplatz der Flüchtlingskinder des integrierten Durchgangszentrums. So verzichteten die Betreiber darauf, Kinderspielgeräte im Innenhof aufzustellen, sagt Lerch. «Die Flüchtlingskinder dürfen aber weiterhin auf dem Innenhof spielen, einfach ohne fest installierte Geräte.»

Die Einsprechenden bemängelten insbesondere die Überschreitung des zulässigen Nicht-Wohnungsanteils, unzulässige Lärm- und Geruchsimmissionen, ungenügend Parkplätze sowie generell die Nutzung des Innenhofs.

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