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Leise Bedenken zu Barbara Eggers KTB-Ambitionen

Dass Konzert Theater Bern (KTB) extra für Regierungsrätin Barbara Egger eine Übergangslösung anstrebt, sorgt bei Politikern von links bis rechts für Irritation.

Adrian Moser (Archiv)

Der Eiertanz um die Nachfolge von Benedikt Weibel als Präsident von Konzert Theater Bern (KTB) geht in die nächste Runde. Nun soll Regierungsrätin Barbara Egger (SP) KTB in die Zukunft führen. Zurzeit laufen die von der Präsidialdirektion initiierten Gespräche. Der Wille, unbedingt Egger zu holen, ist beim Berner Gemeinderat gross: Da Egger – solange sie Regierungsrätin ist – das Amt nicht annehmen will, sucht die Stadtberner Exekutive nun für 1 bis 2 Jahre nach einer Übergangslösung. Dies sorgt für Irritation. «Warum wird eine Interimslösung gewählt?», fragt sich FDP-Kantonalpräsident Pierre-Yves Grivel. «Es würde doch vermutlich auch Kandidaten geben, die früher zur Verfügung stehen würden.» Grundsätzlich halte er Egger für eine gute Wahl, doch wenn man für so eine lange Zeit eine Ersatzperson brauche, sei dies schwierig.

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